Erneute Autonomieverhandlungen zwischen Tibet und China gescheitert
Geschrieben von: Gabriele Poidoks
Samstag, den 06. Februar 2010 um 10:42 Uhr
Aus den Klauen des Roten Drachen gibt es kein Entrinnen…
Dieses Verhandlungsergebnis war voraussehbar sowie alle seit 2002 erfolgten Versuche über weitreichende Autonomieverhandlungen.
China bekräftigte wiederholt keinerlei Zugeständnisse und mit den ewig mantrahaft abgespulten Parolen von einem Dalai Lama dem Separatisten, der die nationalen Interessen Chinas schädige, kommt man wirklichen Ergebnissen keinen Deut näher (was wohl auch Sinn der ganzen Aktionen ist)… ein Spiel auf Zeit. Immerhin haben sich die internationalen Pro Tibet Bezeugungen reduziert, China ist an der Weltwirtschaftskrise gewachsen, den Kotau vieler Nationen in selbstgefälliger Manier bereits gewohnt. Ein mittlerweile betagter Dalai Lama mit sichtlichen Ermüdungserscheinungen, seine Nachfolge ungesichert, unverminderte Zuwanderung von Han Chinesen nach Tibet, alles Trumpfkarten, die China hofft zur richtigen Zeit ausspielen zu können. Zudem würde ein Abrücken vom bisherigen Standpunkt ein nicht tolerierbarer Gesichtsverlust für China bedeuten, ebenso unverzichtbar die strategische Lage des Hochplateaus.
Lange haben wir öffentlich nichts von uns hören lassen.
Durch berufliche und schulische Veränderungen sowie massiver Zeitmangel der Hauptmitwirkenden, gerieten unsere Projektausführungen ins Stocken, wobei der interne Ideenpool ständig brodelte aber aus vorgenannten Hindernissen keine Umsetzung fand.
Nun geht’s weiter mit hoffentlich viel Unterstützung!
Eins sei schon im Voraus gesagt, ein Konzert zur Aktion „Metal For Free Tibet“ wird stattfinden, aber eben nicht am 10. März, dem obligatorischen Tag des Volksaufstandes der Tibeter in Lhasa vor 51 Jahren, sondern zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr.
Die aktuelle Lage in Tibet ist unvermindert angespannt, die Repressalien gegen Tibeter weiter zunehmend.
Seit den massiven Unruhen in Tibet 2008, es gab sie auch bekannterweise in den Jahren davor allerdings ohne eine solche Öffentlichkeit wie anlässlich der Olympischen Spiele, scheint der chinesische Sicherheitsapparat Rache für sein „ramponiertes Gesicht“ nehmen zu wollen.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. Februar 2010 um 10:45 Uhr
Metal for free Tibet Festival @ Apo-Haus, Essen, 15.03.2008
Tja, was soll man schreiben, wenn man die Bands noch nie gesehen hat, mit dem Songmaterial nicht vertraut ist, und dann muß ich auch noch allein ins Apo fahren, alle meine Kumpels haben sich ausgeklinkt. Tss tss. Die Hinfahrt mit der Bahn war ja noch recht einfach, doch mir schwante schon Arges wegen der Rückfahrt, denn kurz nach 11 Uhr sollte die letzte Bahn fahren – na ja, da macht man sich doch keinen Kopp raus.
Einige werden es bereits mitbekommen haben. - Die Diskussion zum Thema Internetsperren und Kinderpornos.
Einige Leute werden erst einmal denken, dass gegen die Sperren nichts effektives vorzubringen ist. Schließlich geht es um das wohl von Kindern, welche sich selber oft nicht schützen können. Natürlich muss Vergewaltigungsopfern (Kindern sowie Erwachsenen) in jeder Hinsicht geholfen werden. Wie brisant dieses Thema ist, zeigt auch das anhaltende Engagement von Leuten, die selber Opfer solcher Taten waren (Link1Link2).
Dass die geplanten und teilweise schon beschlossenen Sperren KEINE Lösung dafür sind, wird nach einigem Recherchieren schnell ersichtlich. Durch die vermeintlichen Sperren von Seiten mit Kinderpornographischen Inhalten wird die Akzeptanz für Zensur deutlich erhöht.
Adobe Flash Player nicht installiert oder älter als 9.0.115!
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. Mai 2009 um 13:27 Uhr
Mit unseren Aktionen Metal For Free Tibet und Voices for Tibet wiederholen wir jährlich ein Benefiz-Event welches auf die Zustände in Tibet aufmerksam machen soll. Unser erstes Metal For Free Tibet am 15.03. fand schon gute Kritiken.
Anlass war der 10. März 1959. Dieses verhängnisvolle Datum für die Tibetische Bevölkerung jährte sich zum 49. Mal – der Tag des tibetischen Volksaufstandes gegen die chinesischen Besatzer, bei dem 87000 Tibeter den Tod fanden. An diesem Gedenktag unterstützen jährlich weltweite Protestaktionen das Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung und zeigen „FLAGGE FÜR TIBET“!